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Der Vorsatz für 2026: Schluss mit der Content-Flut. Zeit für Beweise, die verkaufen.

22.1.2026

1

minuten Lesezeit

Neujahrsvorsätze in der Immobilienbranche klingen fast immer gleich: konsequenter posten, bessere Fotos, schnellere Reaktionszeiten. Spätestens im März hat der Alltag Sie wieder eingeholt. Und die Frage bleibt: Warum sind manche Agenturen nur halb so laut, aber gefühlt doppelt so sichtbar?

Unsere Analyse aus der Zusammenarbeit mit tausenden Immobilienprofis in ganz Europa zeigt: Sichtbarkeit ist kein Mengenproblem. Es ist ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Ihre Top-Objekte sind auf ImmoScout24 und den lokalen Portalen. Sie sind auf Google auffindbar. Aber wenn Eigentümer und Suchkunden vergleichen, vergleichen sie nicht nur Immobilien. Sie vergleichen die Makler dahinter. Die Frage ist nicht „Wer postet am meisten?“, sondern: „Wem traue ich den Job wirklich zu?“ Dieses Urteil fällt in Sekunden. Bevor der Anruf getätigt wird. Bevor das Kontaktformular ausgefüllt wird. Oft sogar, bevor überhaupt geklickt wird. 2026 ist das Jahr, in dem dieser Unterschied über Ihren Erfolg entscheidet.

Was sich 2025 verändert hat

Die Customer Journey ist zerfallen. Portale sind immer noch der Startpunkt. Aber der Weg zum Abschluss hat heute Zwischenstopps, die viele Makler ignorieren.

Käufer befragen KI-Tools wie ChatGPT zur Lage, bevor sie auf Portale gehen. Google liefert KI-generierte Antworten direkt in der Suche, statt nur Links aufzulisten. Objekte werden „dark" geteilt – privat via WhatsApp oder E-Mail. Vertrauen wird zwar persönlich aufgebaut, aber digital validiert: Entscheidungsträger (Partner, Eltern, Investoren) scannen Ihre „Beweise“ über alle Kanäle hinweg, lange bevor sie mit Ihnen sprechen.

Der Punkt ist: Vertrauen entsteht (oder zerbricht) heute an vielen Orten gleichzeitig, ohne dass Sie dabei im Raum sind. Exposés auf Portalen sind wichtig. Aber wenn Ihre Visualisierungen dort glänzen, in der Follow-up-Mail aber abfallen, wenn Ihre Texte generisch klingen und Ihr Markenauftritt Brüche hat, verlieren Sie das Mandat an jemanden, der schlichtweg professioneller wirkt.

Das eigentliche Problem: Die Konsistenz-Falle

Wir haben 2025 hunderte Agentur-Workflows in der DACH-Region analysiert. Das Muster war immer gleich: Starke Agenturen, schwache Prozesse. Das Portal-Listing: hochprofessionell. Das Exposé per E-Mail: lieblos formatierte Bilder. Der Social-Media-Post: verzerrte Seitenverhältnisse. Die lokale Expertise: vorhanden, aber die Texte klingen nach ChatGPT-Standardbrei.

Es liegt nicht am fehlenden Einsatz. Es liegt an der Infrastruktur. Die meisten Teams arbeiten im „Patchwork-Modus": Ein Tool für Fotos, eins für die Bearbeitung (Photoshop oder die KI der Woche), ChatGPT für Texte, dazu separate Inseln für E-Mail, CRM und Termine.

Jedes Tool für sich funktioniert. Aber zusammen erzeugen sie Brüche. Das ist der sichtbare Unterschied zwischen Agenturen, die ein System haben, und solchen, die ihre Workflows improvisieren. Kunden können das vielleicht nicht benennen. Aber sie spüren es. Und sie rufen den an, bei dem das Gesamtbild stimmt.

Was Marktführer anders machen

Die Agenturen, die 2025 dominiert haben, haben nicht mehr gepostet. Sie hatten einen entscheidenden Vorteil: Reproduzierbare Systeme, die an jedem Kontaktpunkt Qualität beweisen. So sieht das in der Praxis aus:

Visuelle Exzellenz als Standard, nicht als Zufall

Dass sich Objekte mit Profi-Bildern schneller verkaufen, ist kein Geheimnis. Aber die Produktion muss zum Mandat passen. Beim Luxus-Objekt zählt nicht Tempo, sondern Perfektion: High-End-Retusche, blauer Himmel, perfekte Belichtung. Bei der Mietwohnung im hart umkämpften Markt zählt Geschwindigkeit: Das Inserat muss heute noch online. Top-Teams haben eine Infrastruktur, die beides kann.

Sie nutzen Sofort-Tools für "Quick Wins" (Aufräumen, Wandfarben), wenn es schnell gehen muss. Und wechseln nahtlos zur manuellen High-End-Bearbeitung, wenn das Objekt es verlangt. Das Geheimnis: Ein System, ein Qualitätsanspruch. Kein Plattform-Wechsel, nur der richtige Gang für das jeweilige Asset.

Content, der Kompetenz beweist

Im Jahr 2025 klangen Immobilien-Texte oft identisch. Warum? Weil alle dieselben KI-Prompts nutzten. „Top-Lage", „Investment-Chance", „Muss man gesehen haben". Käufer überlesen das. KI-Suchmaschinen ignorieren es. Sie gehen in der Masse unter.

Was funktioniert: Spezifität, lokales Wissen, Fakten. Nicht: „Schöne 3-Zimmer-Wohnung in toller Gegend." Sondern: „Diese 3-Zimmer-Wohnung in [Stadtteil] generierte 12 Besichtigungen in 5 Tagen. Nach Modernisierung der Küche und einer Preisanpassung von 8.000 € unter Vergleichswert haben wir gezielt Dringlichkeit erzeugt. Ergebnis: Verkauft in 28 Tagen an eine junge Familie – Finanzierung vorab geprüft."

Das ist Content, den eine KI zitiert, wenn man nach Maklern in Ihrer Region fragt. Das ist Content, den man an Entscheider weiterleitet. Das ist kein Fülltext, das ist ein Kompetenznachweis.

Formate für jede Plattform

Das Portal-Listing ist das Fundament. Aber smarte Agenturen fangen nicht für jeden Kanal von vorne an. Einmal erstellen, überall nutzen. Die Profi-Fotos funktionieren auf ImmoScout24, im Newsletter und im WhatsApp-Follow-up. Die Case Study wird zum Marktbericht und zum Akquise-Tool.

Der operative Hebel: Behandeln Sie Kanäle nicht als getrennte Projekte. Bauen Sie Assets, die wiederverwendbar und anpassungsfähig sind.

Die neuen KPIs für 2026

Klicks auf Portalen sind gut. Aber messen Sie, was wirklich zählt:

Diese Werte messen Vertrauen. Und genau darum geht es 2026.

Ihr Vorsatz für 2026

Nehmen Sie sich nicht vor, mehr zu arbeiten. Nehmen Sie sich vor, bessere Systeme zu bauen. Die Gewinner des Jahres 2026 sind nicht die Lautesten. Es sind diejenigen, die eine Infrastruktur gebaut haben, die jedes Objekt automatisch in einen glaubwürdigen Beweis ihrer Leistung verwandelt – auf ImmoScout24, in der Google-Suche und in jeder privaten Nachricht.

Machen Sie den Test: Öffnen Sie Ihre letzten fünf Listings. Schauen Sie sich die Bilder an. Lesen Sie die Texte. Wirkt das alles wie aus einem Guss? Zeigt das Ihre Expertise oder nur Ihr Inventar?

Wenn sich das nicht zu 100 % richtig anfühlt, liegt die Lösung nicht in „mehr Content". Sie liegt im System. Die Infrastruktur, die Sie in diesem Quartal aufbauen, entscheidet darüber, welche Mandate Sie dieses Jahr gewinnen. Fangen Sie an.

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